Das Licht der Einheit
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- 04.09.2026
- 14
Wohnvisionen - Veranstaltungsrückblick
Menschen sind soziale Wesen, wir alle brauchen und suchen die Gemeinschaft. Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude! Allerdings sind wir alle auch Individualisten und haben jeweils sehr eigene Vorstellungen und Interessen. Dies macht jedes Miteinander zu einer spannenden Herausforderung.
An diesem Abend beschäftigen wir uns daher mit Wohnvisionen. Da geht es nicht nur um Architektur, die für ein Miteinander geeignet ist, sondern auch um die Organisation von Gemeinschaft. Bevor wir auf Vorstellungen und Visionen der Teilnehmer eingehen, genießen wir einige spannende Vorträge.
Herr Ingo Müller Küsel ist Architekt und Teilhaber im Dortmunder Architekturbüro Planwerk und präsentiert ein Beispiel, wie in einer Baulücke auf kleinster Fläche ein schmuckes Eigenheim entstehen kann. Und dies zu überschaubaren Kosten. Herr Müller Küsel weist darauf hin, dass viele ein Eigenheim zu einem Zeitpunkt ihres Lebens bauen, in dem sie noch mit Kindern und vielleicht sogar noch Eltern zusammenleben. Später schrumpft die Gemeinschaft. Ältere Leute hängen an ihrem Heim, sie verpassen allzu leicht den Absprung. Irgendwann werden Haus und Garten in mehrfacher Hinsicht zu groß.
Herr Bernd Eckstein ist als Baubiologe und Energieberater tätig und seit vielen Jahren in der Projektgruppe Ökodorf Ruhrgebiet. Sein Augenmerk gilt der Permakultur, also der Nachhaltigkeit durch eine ökologisch ausgerichtete Bau- und Lebensweise. Hierzu stellt Herr Eckstein das Ökodorf Siebenlinden (ca. 100 km östlich von Hannover) vor. Die Bewohner bauen ihre Häuser selbst nach den Standards ihrer Genossenschaft aus regionalen Baustoffen und Recyclingmaterial, insbesondere aus besonders fest gepressten Strohballen. Dieses Baumaterial sorgt für exzellente Wärmedämmung und gutes Raumklima. Die Baukosten sind sensationell niedrig. Es gibt eine zentrale Küche, in der ausschließlich vegetarisch gekocht wird. In Siebenlinden leben knapp 150 Menschen, alle Erwachsenen sind Mitglieder einer Genossenschaft, die als oberste Selbstverwaltungseinheit im Dorf und als Grundeigentümerin fungiert. Die Gemeinschaft organisiert sich basisdemokratisch über ein Rätesystem, in dem sich entsprechende Bahá'í Prinzipien wiederfinden.
Frau Inga Böker arbeitet in einem großen Dortmunder Architekturbüro, SCHAMP & SCHMALÖER. Frau Böker stellt das spektakuläre Tietgen-Studentenwohnheim in Kopenhagen vor, das diverse Architektenpreise gewonnen hat. Das Wohnheim ist kreisrund, siebengeschossig und beinhaltet 30 Wohngemeinschaften mit jeweils 11 Einzelzimmern und einem Doppelzimmer. Mobile Trennwände ermöglichen eine individuelle Raumnutzung. Während alle Privaträume am Außenkreis liegen, befinden sich Gemeinschaftsküche, Wohnzimmer und Balkon im Innenkreis. Von dort blickt man auch auf den Innenhof, das heißt auf eine Gartenanlage, die zum Verweilen einlädt. Im Erdgeschoss finden sich Räumlichkeiten für Fahrräder, Waschmaschinen, Fitness etc. Der Komplex lässt keine Wünsche offen und lädt zum gemeinsamen Wohnen in urbaner Umgebung ein.
Aus der Planungsgemeinschaft WinG Wit - Wohnen in Generationen Witten - stellen Gabriele Hesse und Jochen Kowalski unter dem Motto "Einer allein kann kein Dach tragen" Ergebnisse und Erfahrungen der Zukunftswerkstatt Wohnvisionen vor. Ziel der Gemeinschaft ist das gemeinsame Planen und Verwirklichen einer Wohnanlage, in der bestimmte Grundgedanken auf das Einverständnis aller Mitbewohner treffen. Dazu gehört unter anderem ein gemeinsames Menschenbild und eine Beratungskultur nach Bahá'í Prinzipien.
In einer offenen Schlussrunde konnten sich alle Teilnehmer offen ihre Gedanken äußern. Es folgen einige Beiträge aus der Teilnehmer-Runde:
Diese Veranstaltung ist Teil des Programms „Schritte auf dem Weg zur Einheit“ der Wittener Bahá’í-Gemeinde, anlässlich des 200. Geburtstages ihres Religionsstifters Bahá’u’lláh.
Musik verbindet – unter diesem Motto luden der Chor „KlangLicht“ und die Projektfabrik Witten zu einem Workshop ein.
Im ehemaligen Café Leye sind am Samstag, dem 23.9.2017 von 15.00 bis 18.00 Uhr Menschen zusammengekommen, die Freude daran hatten, miteinander zu singen und inspirierende Lieder, auch aus anderen Kulturkreisen, kennen zu lernen.
Unter der Anleitung von Martin Martmöller konnten die Mitmachenden einen kleinen Schatz an Liedern mit nach Hause nehmen.
Diese Veranstaltung ist Teil des Programms „Schritte auf dem Weg zur Einheit“ der Wittener Bahá’í-Gemeinde, anlässlich des 200. Geburtstages ihres Religionsstifters Bahá’u’lláh.
Liebe Freunde,
unsere Wittener Bahá'í Gemeinde hat wieder ein tolles Fest auf die Beine gestellt. Das haben wir auch von vielen Gästen aus Nachbargemeinden und von Freunden der Bahá'í gehört und leiten dies gern weiter.
Es war eine große Freude, mit etwa 90 supernetten Leuten im Garten zu feiern. Freude, weil das Wetter entgegen offizieller Voraussagen dann wie von Gabi und Amir versprochen gut war. Freude, weil wir auf dem Fest so viele glückliche Gesichter gesehen haben. So viele Kinder, die herumtobten und sich sogar den Klanglichtern anschlossen und mitsangen. So viel Ausgelassenheit auf der Tanzplattform bei Jung und Alt.
Freude aber auch darüber, weil so viele Menschen einen Beitrag geleistet haben ohne den ein Fest dieser Art gar nicht möglich wäre. Helfende Hände waren mit Spaß bei der Vorbereitung, der Durchführung und auch bei den Aufräumarbeiten! Da wurde leckeres Essen mitgebracht, es wurde Feuerholz aufgelegt, Teelichter angezündet, gespült, Wünsche für Tanzmusik erfüllt. Da wurden Tänze aufgeführt, Lieder und Andachtstexte vorgetragen und es wurde bis fast drei Uhr nachts am Lagerfeuer musiziert. Für alle diese Beiträge sei herzlich gedankt.
Es gab Menschen, die zum ersten Mal auf einer Bahá'í Veranstaltung waren. Sie lernten über unsere Religion und Visionen, sie gewannen einen tollen Eindruck über unser friedliches und fröhliches Miteinander.

Last but not least, es gab eine Menge Wiedersehensfreude. Und einmal mehr gibt es die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen!
Ganz liebe Grüße von Wadi & Martin
Diese Veranstaltung ist Teil des Programms „Schritte auf dem Weg zur Einheit“ der Wittener Bahá’í-Gemeinde, anlässlich des 200. Geburtstages ihres Religionsstifters Bahá’u’lláh.
Dr. Amir und Anne Bahrinipour
Donnerstag, 05.10.2017 19.00 Uhr
Buchhandlung Lehmkuhl
Marktstraße 5 Witten-Zentrum
Diese Veranstaltung ist Teil des Programms „Schritte auf dem Weg zur Einheit“ der Wittener Bahá’í-Gemeinde, anlässlich des 200. Geburtstages ihres Religionsstifters Bahá’u’lláh.
Vortrag und Gespräch. Grundgedanken zu Erziehung und Bildung auf Grundlage der Bahai-Religion und der Reformpädagogik.
Freitag, 14.06.2019, Beginn 19:00 Uhr
Ort: Bahá'í-Zentrum Annenstr. 137, Witten-Annen
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