Gebete
Gebete zum Frieden
O Menschenkinder!
Wisst ihr, warum Wir euch alle aus dem gleichen Staub erschufen? Damit sich keiner über den anderen erhebe. Bedenket allzeit in eurem Herzen, wie ihr erschaffen seid. Da Wir euch alle aus dem gleichen Stoff erschufen, ziemt es euch, wie eine Seele zu sein, auf selbem Fuße zu wandeln, in gleicher Weise zu essen und im selben Lande zu wohnen, auf dass aus eurem innersten Wesen durch eure Werke die Zeichen der Einheit und das Wesen der Loslösung offenbar werden. Solches rate Ich euch, o Scharen des Lichts. Achtet wohl auf diesen Rat, damit ihr die heiligen Früchte vom Baume wundersamer Herrlichkeit erlanget.
Bahá'u'lláh
O ihr Reichen auf Erden!
Die Armen in eurer Mitte sind Mein Pfand; hütet Mein Pfand und trachtet nicht nur nach eurem Wohlergehen.
Bahá'u'lláh
Der ist wirklich ein Mensch, der sich heute dem Dienst am ganzen Menschengeschlecht hingibt. Das Höchste Wesen spricht: Selig und glücklich ist, wer sich erhebt, dem Wohle aller Völker und Geschlechter der Erde zu dienen. An anderer Stelle hat Er verkündet: Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger.
Bahá'u'lláh
Gebete Freiheit von Hass
Freiheit von Hass
Aus dem Judentum:
Den Bruder zu hassen ist unrecht. Hass stiftet Zwist und Zwist vernichtet ein Volk. Ein Tor nur gibt dem Hass nach.
Aus dem Hinduismus:
Hass stiftet Verwirrung. Klar denken und handeln kann nur, wessen Herz frei ist von Hass.
Aus dem Buddhismus:
Hass schadet dem Menschengeschlecht. Wer dem Hass nachgibt, ist nicht mehr Herr seiner selbst.
Aus dem Islam:
Es ist dem Menschen nicht gestattet, seinen Bruder mehr als drei Tage zu meiden und sich von ihm abzuwenden, wenn sie sich begegnen. Wer immer zuerst grüßt, ist der Bessere von den beiden.
Aus dem Christentum:
Wer behauptet, im Lichte zu sein, und seinen Bruder hasst, der ist bis jetzt noch in der Finsternis.
Aus dem Bahá’ítum:
Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen. Lasst sie nicht zur Quelle der Uneinigkeit und der Zwietracht, des Hasses und der Feindschaft werden.
Gebete zum Thema Freunde
Aus dem Christentum:
Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebet, wie ich euch geliebt habe. Eine größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben für seine Freunde hingibt.
Aus dem Hinduismus:
Betrachte alle Lebewesen als deine engsten Freunde, denn in allen wohnt der Eine Geist. Alle sind Teil der allumfassenden Seele. Wenn der Mensch glaubt, dass ihm alle Menschen Seelen-Gefährten sind, und er daher alle gleichermaßen liebt, so ist er niemals allein.
Aus dem Islam:
Meide jene, die Schlechtes tun. Umgang mit Bösen bringt auch dich in Verruf. Vermeide solchen Verdacht und suche dir nur gute Menschen als Gefährten.
Aus dem Judentum:
Wandle nicht auf dem Weg der Übelwollenden; tue dich nicht mit Übeltätern zusammen. Gute Freunde sind am besten.
Aus dem Bahá’ítum:
Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. Verkehret miteinander in inniger Liebe und Eintracht, in Freundschaft und Verbundenheit.
Gebete zum Frieden
Gebete zum Frieden
Aus dem Islam:
Gott wird die Menschen zum Frieden führen. Wenn sie auf Ihn hören, so wird Er sie aus der Dunkelheit des Krieges zum Licht des Friedens führen.
Aus dem Buddhismus:
Wahres Glück kommt zu denen, die Frieden mit ihren Mitmenschen leben. Das Ziel aller sollte sein, Frieden zu erlernen und mit allen Menschen in Frieden zu leben.
Aus dem Christentum:
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder genannt werden.
Aus dem Judentum:
Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben, und werden hinfort nicht mehr kriegen lernen.
Aus dem Bahá’ítum:
Die ganze Welt muss als ein einziges Land betrachtet werden, alle Völker als ein Volk und alle Menschen als Angehörige einer Rasse. Religionen, Rassen und Nationen sind alle nur Trennungen, die der Mensch gemacht hat, und nur in seinem Denken nötig. Für Ihn (Gott) gibt es nur eine Schöpfung. Wir müssen Gott gehorchen und danach streben, Ihm zu folgen, indem wir unsere Vorurteile hinwegtun und der Erde Frieden bringen.
Seite 3 von 7